Blaskapelle Raisting Gruppenbild

Nächste Auftritte:

So 19.09.21 Bergmesse am Hörnle in
So 10.10.21 Open Air Konzert in Raisting, Am Maibaum - Nur bei schönem Wetter
So 17.10.21 Raistinger Kirchta mit Kirchtahutschn in Raisting, Beckadisi-Stadl mehr...

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Blaskapelle Raisting - Blasmusik aus Oberbayern

2. Januar 2015

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19. August 2014

Wenn man den Namen Raisting hört, denkt man zuerst an die Erdfunkstation (sofern gerade keine Kornkreise auftauchen). Da das zur Erdfunkstation gehörende Radom (die große weiße Kuppel) im Jahr 2014 seit 50 Jahren besteht und die Akustik innen etwas ganz besonderes ist, haben wir im Juli ein ganz besonderes Konzert gewagt.

Der erste Teil des Konzerts fand im Radom statt und anschließend bei schönem Wetter der 2. Teil draußen Open Air. Zusammen mit dem Space-Cinema der Pfadfinder Landsberg wurde der Abend zu einem Erlebnis.

Radomplakat-Musikverein-Raisting-klein

Innen im Radom klingt ein Ton ca. 7 Sekunden nach, was ein ganz besonderes Erlebnis ist. Dementsprechend haben wir langsame Choräle und besondere Stücke gespielt wie zum Beispiel die Anfangsfanfare aus „Also sprach Zarathustra“ von Richard Strauß, passend zum ganzen Abend, da sie auch im Film „2001: Odyssee im Weltraum“ vorkommt. Aber für Abwechslung war trotzdem gesorgt, da Magnus Happach an seiner Ziach hervorragend mit uns zusammen Stücke von Herbert Pixner gespielt hat. Einfach wunderschöne Melodien und Harmonien in der strebenlosen Traglufthalle, dem Radom in Raisting.

Der Himmel meinte es gut mit uns, zumindest am Abend, so dass auch der zweite Teil am Radom stattfinden konnte. Neben traditioneller Blasmusik (Gruß aus Oberbayern, Von Freund zu Freund) ging es weiter mit symphonischer Blasmusik und Filmmusik. Nicht nur musikalisch sondern auch visuell konnten wir den Besuchern etwas bieten. Bei schönstem Panorama und einsetzender Dämmerung wurde das Radom durch faszinierendes LED Licht in die unterschiedlichsten Farben getaucht. Als wir den Soundtrack zu „Pirates of the Caribbean, Fluch der Karibik“ spielten, stiegen Nebelschwaden aus unserem goldgelb beleuchtenden Wikingerschiff auf, dem Sonnenuntergang entgegen. Was für eine Kulisse. Und mit schwindender Sonne kam die große angestrahlte Kuppel als riesige Leinwand immer mehr zur Geltung. Gerade beim Stück „in 80 Tagen um die Welt“ von Otto Schwarz war plötzlich Indien oder New Yorks Skyline zeitweise ganz nah in Raisting.

Um einen kleinen Eindruck davon zu bekommen, schaut in unsere Fotogalerie.

Vielen Dank an alle Helfer, Musiker, die maßgeblich zum Gelingen des Abends beigetragen haben, insbesondere an die Pfadfinder Landsberg und die Radom Raisting GmbH.

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13. März 2014

Ja wo gibt’s den so was? Die Bayern haben doch was übrig für Karneval. Anders kann man es sich nicht erklären, daß 4 Musiker zu später Stunde auf diese Idee kamen: „Bauen wir ein Wikinger-Schiff“.

Blaskapelle Raisting selbstgebautes Wikingerschiff

Zwischen der Blaskapelle Raisting und dem Karnevalsverein Schwere Artillerie aus Linz am Rhein besteht eine langjährige Freundschaft. Die beiden Vereine besuchen sich gegenseitig und 2014 wollten wir unbedingt wieder nach Linz in der schönsten Jahreszeit dort, dem Karneval. Warum gerade 2014? 2014 stellt die Schwere Artillerie mit Commodore Christian den Prinzen, was eine besondere Ehre ist.

Bei solch einem hohen Anlaß und dieser Ehre wieder am Festzug teilnehmen zu dürfen, kamen besagte 4 Musiker auf die Idee etwas besonderes zu machen. „Aber was kleines darfs nicht sein, groß muss’s schon sei“. Ca. ein Jahr vor dem Festzug ging’s los. Thomas, Konni, Hermann und Seppi opferten viele Wochenenden. Aber nicht wie man denken könnte mit Pappmasche und Gips, nein ganz und gar nicht. Massiv nach echter Zimmerer und Forstwirt-Art. Wenn sie halt was in die Hand nehmen, dann muss’s schon was gscheit’s sei. Im Schlußspurt half noch die gesamte Blaskapelle zusammen, so daß die „Urusa“ pünktlich vom Stapel lief: 9m x 2,5m

Blaskapelle-Raisting-nach-Linz-am-Rhein

Damit war es dann im Februar soweit. Der Prinz Christian wußte noch nichts, nur über den Kontakt Murmel wurde alles bestens organisiert und die Überraschung gelang. Dank der Familie Drexl war auch das Wurfmaterial („Kamelle“ oder auf bayerisch „Gutsl“ und stilecht Brezn und Würstl) gesichert und kam beim Festzug neben dem mitgebrachtem Weißbier und bayerischen Märschen bei den Linzer Jecken äußerst gut an. Auch die Perspektive vom erhöhten Schiff und das Gefahren-Werden statt zu Fuß zu gehen, war mal was anderes.

Unsere Fotogalerie gibt einen kleinen Einblick.

Einfach a bayrisches Spektakel auf einem Schiff in der Nähe von Köln und ein Erlebnis für alle Beteiligten. Na wo gibt’s denn so was? Bei den Raistinger Musikern!

6. Januar 2014

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Die Blaskapelle Raisting beim Neujahranspielen 2013/2014 wünscht ein gutes neues Jahr und bedankt sich bei den Raistingern für die Unterstützung und die Spenden.

24. Oktober 2013

Am letzten Sonntag war’s wieder soweit: Kirchweih Raisting. Wir durften im Beckadisi-Stadl den Tag musikalisch umrahmen mit traditioneller bayerischer Musik. Boarische, Schottisch, Dreher, Märsche, …

Im Bekadisi-Stadl gab’s das Kirtahuschn (wir haben auch einen Belastungstest gemacht, bei dem die Balken zwar unter der Last der Musiker knartzten, aber hielten). Für das Leibliche Wohl war gesorgt: Schupfnudln, Auszogene (ein Schmalzgebäck), Braten,..

Am 20. Oktober waren wir auch kurz im Bayerischen Fernsehen in der Rundschau zu sehen mit dem Stück „Beim Kirchweihtanz Boarischer“. Leider ist das Video nicht mehr online, da der BR die Videos nur 2 Wochen lang abrufbar hält. Aber uns hat’s Spaß gemacht bei Traumwetter.

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3. Oktober 2013

Im September 2013 machten wir mit unseren Nachwuchsmusikern einen Ausflug in den Kletterwald nach Garmisch. Ausgerüstet mit Gurtzeug und Helmen ging’s zuerst auf einen Testpacours am Boden, um die verschiedenen Sicherheitseinrichtungen kennenzulernen. Danach konnte der Spaß anfangen. Unsere angehenden Musiker waren voller Elan und meisterten eine Kletterbahn nach der anderen.

Die verschiedensten Hindernisse warteten auf uns: Drahtseile und sog. Slacklines (gespannte Gurte) auf denen man balancieren mußte, Baumaschinen-Reifen, Skateboard- und Kipplorebrücken, Fahrrad auf Drahtseil, diverse Netze, Baumhindernisse, Wackelstege, …
Am schönsten war meist das Ende eines Pacours, das Abseilen: Hängend im Gurtzeug rutschte man an einer Seilbahn Richtung Boden. Man durfte nur am Ende der Seilbahn nicht vergessen loszulaufen, denn sonst landet man auf dem Hosenboden.

Die höchste Stelle des blauen Parcours im Kletterwald ist 18m über dem Boden. Bei schönstem Wetter war der Ausblick von dieser Stelle mit Blick in die Berge atemberaubend.

Alle sind wohlbehalten wieder zurück am Boden, nur die Sohle eines (zugegebenermaßen alten) Bergschuhs hat den Belastungen nicht ganz standgehalten. Der Jugend hat der Ausflug gefallen und Spaß gemacht, so soll es sein.

Ausflug Kletterwald Garmisch Ausflug Kletterwald Garmisch Ausflug Kletterwald Garmisch

25. Juli 2013
1 Kommentar

„De mim Huat san guad!“ Getreu diesem Motto beschlossen die Musikerinnen der Raistinger Blaskapelle es ihren männlichen Kollegen gleichzutun und zukünftig bei Festzügen und Auftritten unter freiem Himmel einen Hut zu tragen. Die edlen schwarzen Hüte mit grünem Schmuckband wurden von der Hutmacherei Wiesner am Tegernsee angefertigt. Damit die Hüte auch perfekt passen, machten sich die Musikerinnen gleich zweimal auf den Weg zur Anprobe nach Tegernsee. Im Anschluss an einen anstrengenden Anprobetermin durfte eine kleine Stärkung im Bräustüberl nicht fehlen.
„Schee schaut’s aus!“ war das Fazit der Raistinger, als die Hüte zum ersten Mal ausgeführt wurden.

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23. April 2013

Am 20. April lud die Blaskapelle Raisting zum Kirchenkonzert nach Raisting in die Pfarrkirche St. Remigius ein. Uns freute ganz besonders, daß viele Zuhörer gekommen waren, um das abwechslungsreiche Programm zu hören. Unter anderem spielten wir den weltberühmten Canon von Pachelbel und die Arie „Nessun Dorma“ aus Puccinis Oper Turandot in Ausgaben für Blasorchester. Norbert Stechele spielte ein lyrisches Solo-Stück für Flügelhorn namens „Ave Maria“ von Slattner, was mit dem bekannten Ave Maria von Gounod nur den Namen gemein hat.

Als besonderes Highlight unterstützte die Sängerin Franzi Teubig die Blaskapelle bei einigen Stücken . Unter anderem das Stück „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical Elisabeth sang sie so gut, daß man sich kurzzeitig direkt im Musical in Wien wähnte. Von den Konzertbesuchern erntete Sie viel Lob für Ihre hervorragende Stimme.

Das Blechblasquintett der Blaskapelle brillierte mit jazzigen Tönen des Stücks „Blue“ von Mnozil Brass und das Saxophonquartett brachte mit ihrer Version von „Go Down Moses“ Gospel-Klänge nach Raisting.
Es war für uns Musiker und die Zuhörer ein wunderschönes Konzert in der mit viel Liebe frisch renovierten Kirche St.Remigius in Raisting.

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4. März 2013

D1 Verleihung 2013 an Musiker der Blaskapelle Raisting
Drei Musiker der Blaskapelle Raisting haben die Musikerleistungsprüfung absolviert und das Bronzene Leistungsabzeichen des Musikbundes von Nieder- und Oberbayern erhalten. Wir gratulieren Franziska Huttner mit dem Instrument Waldhorn, Verena Graf mit dem Instrument Trompete und Magnus Happach mit dem Instrument Tenorhorn.
Macht weiter so!

17. Februar 2013
1 Kommentar

Nach kleinen Startschwierigkeiten mit der Regionalbahn saßen wir mit Sack und Pack im Intercity nach Frankfurt HBF.

Zugfahrt Blaskapelle Raisting nach Bad Homburg

Dank der Brotzeit vom Drexl und des Bordbistros waren wir verpflegt und kamen um 14 Uhr in Bad Homburg an. Begrüßt von Mitgliedern des Bad Homburger Carneval Vereins (HCV) und „el Presidente“ Wolfgang wurden wir standesgemäß mit Audi A5 und A7, Mercedes E-Klasse zu unserem 4* Hotel direkt am Bad Homburger Kurpark chauffiert. Da wir mit sämtlichen Instrumenten (Alphorn, komplettes Schlagzeug, Instrumente, Gepäck) per Bahn angereist waren, waren wir um diesen Transport heil froh.

Bad Homburg Kurpark
El Presidente Wolfgang machte mit uns eine kleine Stadtführung und zeigte uns mit Hilfe seiner hervorragenden Vorbereitung die geschichtlichen Hintergründe der Kurgeschichte: Wir sahen Katholische, Evangelische, Griechisch-Orthodoxe Kirchen, den weltweit einzigen außerhalb Thailand errichteten goldverzierten Thai-Sala, das Schloß, die Kurparkanlagen und die vielen dort angelegten Brunnen, darunter den berühmten Elisabethbrunnen.

Nachdem unser Kulturhunger und der profane Hunger gestillt waren, ging‘s abends zur Hermes-House Band in den Kronenhof. Dort überraschte uns der HCV mit der großzügigen Geste, daß alle Speisen und Getränke des Abends auf ihre Rechnung gehen sollten. Vielen Dank nochmals dafür.

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Wir feierten mit der Hermes House Band zu Titeln, wie „Que Sera“, „I will survive“, „Country Roads“, in die Nacht. Besonders schön war, daß auch die Bad Homburger Karnevalsprinzessin Ina I. zu uns stieß und mit uns feierte. Um 3 Uhr früh kamen wir wieder beim Hotel an und trafen dort schon Mitglieder der Hermes House Band in der Lobby. Die Verständigung mit der Niederländischen Band klappte mit einen Gemisch aus Bayerisch, Englisch, Niederländisch und viel Zeichensprache recht gut, so daß wir auf die Idee kamen, daß wir für den Rest der ankommenden Hermes House Band Mitglieder ein kurzes Standl spielen könnten. Gesagt getan, wir spielten um 3 Uhr nachts vor dem 4* Hotel direkt an der Kurpromenade den Egerländermarsch und die Hermes House Band hatte ihre rechte Freude daran.

Auch der Portier/Concierge an der Rezeption hatte seine besondere Freude mit uns, nicht daß das nächtliche Standl schon gereicht hätte, fand anschließend in der Lobby eine Art „Aftershowparty“ statt:

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Wir sangen gemeinsam „Que Sera“ und der Steiß brachte bayerisches Kulturgut den Niederländern bei: Er wurde beim Versuch gefilmt, der Sängerin das Schuh-Platteln beizubringen, was nicht nur uns belustigte. Der Portier wanderte immer hektischer auf und ab, bis er uns doch eindringlich bat, in unsere Zimmer zu gehen. Wir entsprachen seiner Bitte teilweise, indem wir das Singen einstellten und die Gesprächslautstärke deutlich reduzierten. Aber wann hat man schon mal die Möglichkeit mit der Hermes House Band „musikalisch“ zu fachsimpeln? Auch wurden enge Kontakte geknüpft zwischen unseren Musikerinnen und deren Gitarristen. Es war einfach eine Freude und a mords Gaudi. Aber wir hatten unseren Auftritt noch vor uns und zwar in ein paar Stunden, so daß wir doch irgendwann die Lobby in Richtung unserer Zimmer verließen.

loeffelpolkaAm Sonntag morgen, gestärkt durch das exzellente Frühstücksbuffet, fuhren wir in den Kronenhof und bereiteten unseren Auftritt vor. Angesagt wurden wir durch die Vorsitzenden des HCV mit den Worten: „Die Blaskapelle hat ja schon heute früh erfolgreich um 3 Uhr ihren Soundcheck gemacht, also kann‘s losgehen.“

Wir spielten bayerische traditionelle Musik und besondere Schmankerl: Die Löffelpolka mit Löffellist Steiß mit schwarzer Perücke wie zu seinen (kurz zurückliegenden) Jugendzeiten, den Alphornzauber Errinnerungen an Altrei, Solopolkas wie Lerche, Max und Moritz von Guido Henn, Konzertmärsche wie „Sonne geht auf“, „Kometenflug“.

Ina-karneval-dirigiert-blaskapelle-raisting

Auch die Prinzessin Ina I. ließ es sich nicht nehmen, geschmückt mit bayerischem Hut und Dirigerstab, den Bayerischen Defiliermarsch zu dirigieren. Das bayerische Essen und vor allen Dingen das malzige Bier des Kronenhofs waren hervorragend, die Stimmung auch, sogar so gut, daß wir für den vollen Kronenhof eine Stunde länger spielen durften.

Uns hat’s Spaß gemacht und so traten wir die Heimreise wieder per Bahn an. Alle sind gut angekommen und sogar das aufgeteilte Schlagzeug hat Raisting unversehrt und vollständig erreicht. Vielen Dank lieber HCV für das herzliche Aufnehmen in Euren Reihen und das schöne Jubiläumswochenende.